Während Wirtschaftstheoretiker wie Milton Friedmann oder Wirtschaftsethiker wie Hohmann und Suchanek das rationale Prinzip der Gewinnmaximierung propagierten, soll dem nun, laut Juri, durch die Wirtschaftspsychologie etwas entgegengesetzt werden: Der Vordenker, der den Geiz als das psychologische Leitmotiv wirtschaftlichen Entscheidens kürt, erhält 2017 den Nobelpreis für Wirtschaft. Es scheint, als wäre Thorstein Veblens `Theorie der feinen Leute´ oder die beiden Klassiker  von Adam Smith, `Theorie der ethischen Gefühle´ und `Der Wohlstand der Nationen´nie geschrieben worden. Es scheint, jemand will uns, quasi rational, weiß machen, unterkomplexe Modelle, wie Gewinnmaximierung oder Geiz seien tatsächlich die Maßstäbe menschlichen Handelns.