Um das transformative Potenzial von Werten für die Praxis von Entscheiderinnen und Entscheidern zu erschließen, macht es Sinn das gewohnte Wertebewusstsein auf ein neues Niveau heben.
Die Lösung von Widersprüchen und Konflikten bildet den Dreh- und Angelpunkt für gezielte Transformation. Kaum jemand nutzt sie systematisch. Und das, obwohl es, auf Dauer, in der Steuerung von M&A-Prozessen brandgefährlich ist, sie unter den Teppich zu kehren.

Widersprüche nutzen? Wie soll das gehen?

Widersprüche, bzw. dialektische Denkmuster dienen seit den Anfängen der westlichen Kultur dazu Veränderungen und Konflikte abzubilden. Das Verhältnis, in dem Widersprüche im System der Werte miteinander stehen, ergibt einen spezifischen kulturellen Code. Das gilt für jede Firma. Kaum ein CEO kennt ihn.

Wertewissen - der Schlüssel zum Erfolg

Wertewissen – der Schlüssel zum Erfolg

Wer den Wertecode seiner Firma kennt und beherrscht, kann bewusst mit ihm arbeiten. Er bietet die Möglichkeit die innere Logik einer Organisation zu entfalten und sie für eine substanzielle Veränderung zu nutzen.

Philosophisch gesagt ist die Verfassung der Werte dialektisch. Sie bildet ein spezifisches System von Widersprüchen. Das prädestiniert sie dazu in der Praxis die beiden großen business cases jedes Unternehmens abzubilden: Konflikte und Veränderungen.

Der konstruktive Umgang mit Wertekonflikten erschließt das transformative Potenzial, das die Welt der Werte für unsere Praxis bereithält. Nietzsche, der Vordenker und Poet, vermittelt mit seinem Megaprojekt der Umwertung der Werte erst eine Ahnung von der existenziellen Tragweite unserer Beziehung zu den Werten.

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